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Reihenhäuser an einer ruhigen Herbststraße mit bunten Büschen und Laub, klares Tageslicht.

Immobilien als Kapitalanlage: die richtige Entscheidung für Ihr Investment?

Geld in Immobilien investieren
Immobilien gelten als stabile Geldanlage, sie sind aber kein Selbstläufer. Sie treffen mit einem Immobilienkauf eine Entscheidung, die Sie finanziell und organisatorisch oft über Jahrzehnte begleitet. In dieser Zeit können Zinsen sowie Sanierungs- oder Betriebskosten stark schwanken. Hier erfahren Sie, welche Anlageimmobilien es gibt, was den Erfolg bestimmt und welche Risiken Sie kennen müssen.

Was bedeutet es, in Immobilien als Geldanlage zu investieren?

Wenn Sie eine Immobilie als Kapitalanlage kaufen, haben Sie meist eine feste Zielsetzung: Sie möchten mit Ihrem eingesetzten Kapital regelmäßige Mieteinnahmen erzielen oder Sie setzen darauf, dass der Wert der Immobilie langfristig steigt und sich ein späterer Verkauf lohnt. In vielen Fällen kommt auch beides zusammen. Im Unterschied zum privaten Eigenheim steht nicht das eigene Wohnen im Mittelpunkt, sondern die wirtschaftliche Nutzung. Genau deshalb sollten Sie Ihre Entscheidung nüchtern treffen und nicht nur nach Bauchgefühl.

Tipp: Sinnvoll kann eine Immobilie als Kapitalanlage auch sein, wenn Sie selbst in dem Haus oder der Wohnung leben und so Miete sparen. Da kommt über die Jahre einiges zusammen. Sie wollen genau wissen, wie viel Miete Sie über längere Zeiträume zahlen? Mit dem Mietrechner finden Sie es heraus.

Welche Chancen eine Anlageimmobilie bietet

Häuser und Wohnungen sind als Sachwerte auf ein festes Fundament gebaut. Mit einer Immobilie ist Ihr investiertes Geld daher vergleichsweise gut vor Inflation geschützt. Eine Immobilie kann Ihnen zugleich über viele Jahre stabile Einnahmen bringen. Vor allem in Regionen mit hoher Nachfrage nach Wohnraum lassen sich Mieterinnen und Mieter meist schnell finden. Zudem entwickeln sich Immobilienpreise langfristig oft positiv, auch wenn es zwischendurch immer wieder Schwankungen gibt.

Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass Sie Ihre Investition aktiv beeinflussen können. Sie entscheiden über das Objekt, die Vermietung und mögliche Modernisierungen. Dadurch haben Sie mehr Kontrolle als bei vielen anderen Geldanlagen. Trotzdem gilt: Eine Immobilie funktioniert nur dann als Kapitalanlage, wenn mehrere Faktoren zusammenpassen.

  • Familie (Eltern und zwei Kinder) steht im Wohnzimmer und blickt durch große Glasfenster auf eine Terrasse und einen grünen Garten.
    Chancen & Risiken
    Vermietung: Wohnung oder Haus als Kapitalanlage
    Lohnt sich die Vermietung einer Wohnung oder eines Hauses als Kapitalanlage? Worauf sollten Vermieter und Vermieterinnen beim Kauf einer Immobilie achten? Wir befragen dazu den Immobilienexperten Dr. Reiner Braun vom empirica-Institut.
    • Junge Familie in einem modernen noch nicht fertig eingerichteten Raum. Die Mutter hockt vor einem gelben Stuhl und versteckt ihr Gesicht vor dem Kleinkind, was auf dem Stuhl sitzt.
      Der Kauf von Anlageimmobilien ist auch für Privatpersonen nach wie vor attraktiv. Doch es ist nicht immer einfach, das passende Objekt zu finden. Und nicht jede Immobilie wirft hohe Renditen ab. Deshalb ist es wichtig, klug zu kalkulieren.
    • Paar schaut ins Fenster eines Immobilienmaklers
      Der Immobilienmarkt stabilisiert sich. Nach rückläufigen Preisen zeigten sich 2025 wieder leichte Anstiege und 2026 setzt sich der Trend fort. Wir geben einen Überblick über die aktuellen Kaufpreistrends.

    Welche Immobilien eignen sich zum Kauf?

    Nicht jede Immobilie ist automatisch eine gute Investition. Entscheidend ist, ob das Objekt langfristig Einnahmen bringt und sich wirtschaftlich tragen kann. Die Lage spielt dabei eine zentrale Rolle. Eine Wohnung oder ein Haus in einer gefragten Stadt oder Region lässt sich leichter vermieten als ein Objekt in einer strukturschwachen Gegend. Außerdem sollten Sie den Zustand der Immobilie genau prüfen. Hoher Sanierungsbedarf kann Ihre Rendite schmälern. Auch die Art der Immobilie macht einen Unterschied. Eine Eigentumswohnung funktioniert anders als ein Mehrfamilienhaus oder eine Gewerbeimmobilie.

    • Porträt einer lächelnden Frau mit Dutt, die entspannt auf einem Sessel im Wohnzimmer sitzt.
      Welche Vor- und Nachteile hat die Eigentumswohnung gegenüber der Mietwohnung? Wie haben sich die Kaufpreise in den letzten Jahren entwickelt? Und was gilt es im Gegensatz zum Hauskauf bei der Eigentumswohnung zu beachten?
    • Bei der Auswahl gewerblicher Renditeobjekte spielen in der Regel andere Aspekte eine Rolle als bei privaten Immobilien. Wir haben Ihnen beliebte Standortfaktoren und wichtige Informationen zusammengestellt.
    • Frau steht in einem Strandhaus, hält die Tür offen und blickt zum Meer.
      Mit einer eigenen Ferienimmobilie kann der Urlaubsort zum zweiten Zuhause werden. Das sollten Sie beachten, wenn Sie sich den Traum vom Eigenheim am Urlaubsort erfüllen wollen – für den eigenen Urlaub oder zum Vermieten an Touristen.

    Geldanlage: Welche Alternativen gibt es zum direkten Immobilienkauf?

    Einige Anlegerinnen und Anleger möchten lieber nicht selbst eine Immobilie kaufen und verwalten. Es gibt auch Möglichkeiten, indirekt am Immobilienmarkt teilzunehmen. Über Immobilienfonds oder ETFs investieren Sie gemeinsam mit anderen in größere Projekte. Sie profitieren von Entwicklungen am Immobilienmarkt, ohne sich selbst um Vermietung oder Verwaltung kümmern zu müssen. Allerdings haben Sie dabei weniger Einfluss auf einzelne Entscheidungen. Eine weitere Möglichkeit ist die Beteiligung an Bauprojekten. Hier tragen Sie aber ein höheres Risiko. Diese Form der Geldanlage eignet sich daher vor allem für erfahrene Anlegerinnen und Anleger.

    • Ein Mann und eine Frau machen auf einem Balkon ein Selfie. Sie lachen ausgelassen in die Kamera. Im Hintergrund sind weitere Häuser zu sehen.
      Anlageprodukte
      Immobilienfonds investieren das Geld der Anlegerinnen und Anleger in lukrative Gebäude und Bauprojekte. Mieten und Wertsteigerung der Objekte bilden dabei die Rendite. Je nach Marktlage sind Immobilien eine attraktive und langfristig stabile Anlage.
    • Eine Gruppe junger Architekten mit einem Tablet und einem Hausmodell steht in einem Büro und unterhält sich.
      Anlageprodukte
      Der Immobilienmarkt boomt. Mit Immobilien-ETFs und Immobilienfonds haben Sie die Chance, davon zu profitieren, ohne selbst eine Immobilie kaufen zu müssen. Eine Übersicht über Möglichkeiten, Vor- und Nachteile.
    • Immobilienprojekte sind eine beliebte Kapitalanlage. Denn je nach Projekt können Anlegerinnen und Anleger damit eine attraktive Rendite erzielen. Wir zeigen Ihnen vier Möglichkeiten für das Investment in Bauprojekte.

    Welche Risiken und Nachteile sollten Sie bei einem Immobilieninvestment beachten?

    So attraktiv Immobilien als Kapitalanlage sein können, sie bringen auch Risiken mit sich. Ein leerstehendes Objekt bringt keine Einnahmen, laufende Kosten fallen aber weiterhin an. Auch unerwartete Reparaturen oder steigende Finanzierungskosten können Ihre Kalkulation verändern. Die hohen Einstiegskosten und die langfristige Bindung Ihres Kapitals sollten Sie nicht unterschätzen.

    Wann sich eine Immobilie als Geldanlage lohnt

    Eine Immobilie lohnt sich vor allem dann als Kapitalanlage, wenn sie langfristig zu Ihrer finanziellen Strategie passt. Wenn die Mieteinnahmen Ihre laufenden Kosten decken und Sie von einer stabilen Nachfrage profitieren können, haben Sie eine solide Grundlage. Planen Sie aber immer einen Puffer ein, um auf unerwartete Entwicklungen reagieren zu können.

    Immobilien sind kein kurzfristiges Investment. Nehmen Sie sich daher auch Zeit für die Auswahl und vergleichen Sie verschiedene Optionen. So kann aus Ihrem Immobilieninvestment eine tragfähige Kapitalanlage werden.

    Sie möchten eine Immobilie finanzieren?

    Bei Fragen rund um eine Baufinanzierung helfen wir Ihnen gerne persönlich weiter. Erreichen Sie hier Ihre Sparkasse vor Ort.
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    Die wichtigsten Fragen zu Immobilien als Kapitalanlage

    1. Sie können auf unterschiedliche Weise in Immobilien investieren. Am häufigsten kaufen Sie eine Wohnung, ein Haus oder ein Mehrfamilienhaus und vermieten dieses Objekt. In diesem Fall erzielen Sie Einnahmen über die Miete und profitieren zusätzlich von einer möglichen Wertsteigerung. Alternativ können Sie indirekt investieren, etwa über Immobilienfonds oder ETFs. Dabei beteiligen Sie sich gemeinsam mit anderen Anlegerinnen und Anlegern an größeren Immobilienprojekten.

    2. Grundsätzlich ist es möglich, eine Immobilie ohne Eigenkapital zu kaufen. Sie finanzieren dann den gesamten Kaufpreis und teilweise auch die Nebenkosten. Diese sogenannte Vollfinanzierung setzt jedoch eine sehr gute Bonität und ein sicheres Einkommen voraus. In der Praxis ist es meist sinnvoll, Eigenkapital einzubringen. Dadurch verbessern Sie Ihre Finanzierungskonditionen und senken Ihre monatliche Belastung. Außerdem reduziert Eigenkapital Ihr Risiko, falls sich Mieteinnahmen oder Immobilienpreise anders entwickeln als erwartet.

    3. Die Rendite zeigt Ihnen, wie stark sich Ihr eingesetztes Kapital verzinst. Für eine erste Einschätzung können Sie die sogenannte Bruttorendite berechnen. Dafür setzen Sie die jährlichen Mieteinnahmen ins Verhältnis zum Kaufpreis:

      Bruttorendite = jährliche Mieteinnahmen ÷ Kaufpreis × 100

      Wenn Sie beispielsweise eine Wohnung für 250.000 Euro kaufen und 10.000 Euro Miete im Jahr erzielen, liegt die Bruttorendite bei 4 Prozent. Für eine realistische Bewertung sollten Sie zusätzlich alle laufenden Kosten berücksichtigen. Dazu zählen etwa Instandhaltung, Verwaltung, mögliche Leerstände und Finanzierungskosten. Erst dann erhalten Sie ein vollständiges Bild der tatsächlichen Rendite.

    4. Eine feste Grenze, ab der sich eine Immobilie lohnt, gibt es nicht. Die Rendite hängt stark von Lage, Zustand, Finanzierung und Ihrer persönlichen Strategie ab. Als grobe Orientierung gilt: In vielen Regionen bewegen sich Bruttorenditen für Wohnimmobilien häufig zwischen etwa 3 und 5 Prozent. In sehr gefragten Lagen fallen sie oft niedriger aus, während sie in weniger nachgefragten Regionen höher sein können. Entscheidend ist jedoch nicht nur die Rendite auf dem Papier. Prüfen Sie immer das Gesamtbild aus Einnahmen, Kosten, Risiko und Entwicklungsperspektive.

    5. Der Standort entscheidet maßgeblich darüber, ob sich eine Immobilie erfolgreich vermieten lässt. Besonders sinnvoll ist ein Kauf in Regionen, in denen die Nachfrage nach Wohnraum stabil oder steigend ist. Achten Sie dabei auf Faktoren wie wirtschaftliche Entwicklung, Bevölkerungswachstum, Infrastruktur und Arbeitsmarkt. Städte und Ballungsräume bieten oft eine hohe Nachfrage, sind aber auch mit höheren Kaufpreisen verbunden. In kleineren Städten können sich dagegen günstigere Einstiegspreise ergeben, wenn die Rahmenbedingungen stimmen.

    Hinweis: Das Titelbild dieser Seite wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.