Unsere online Immobilienbewertung

Unsere Online-Wertermittlung hilft Ihnen, den optimalen Verkaufspreis für Ihre Immobilie zu finden. In Wenigen schritten führen wir Sie zum Ergebnis:

10 Fragen und Antworten zur Immobilienbewertung

Eine professionelle Wertermittlung hilft Ihnen dabei, den optimalen Verkaufspreis für Ihre Immobilie zu finden. Wir beantworten die wichtigsten Fragen rund um die Immobilienbewertung.

1. Welche Rolle spielt die Lage der Immobilie bei der Bewertung?

Die Lage Ihrer Immobilie hat enormen Einfluss auf die Immobilienbewertung. Die Preise können sich je nach Region, Ort oder Stadtteil sehr stark unterscheiden. Nehmen Sie Vergleiche daher immer nur mit Immobilien in der unmittelbaren Nähe vor.

Auch der genaue Standort spielt eine Rolle bei der Bewertung. Ausblick, Geräuschkulisse und Lichtverhältnisse zum Beispiel beeinflussen den Immobilienwert und damit den Preis.

Wenn Sie Baugrundstücke bewerten möchten, liefern die Bodenrichtwerte einen Anhaltspunkt. Sie geben an, wie viel ein Quadratmeter Fläche in einer bestimmten Lage durchschnittlich kostet. Weil dabei konkrete Eigenschaften des Grundstücks nicht berücksichtigt werden, können sie aber stark vom eigentlichen Wert abweichen.

2. Welche Kriterien sind noch wichtig?

Einfamilienhaus, Mehrparteienhaus, Reihenhaus, Villa, Fachwerkhaus oder anderes – der Haustyp spielt eine wesentliche Rolle bei der Immobilienbewertung. Auch Baupläne mit der Zahl und Aufteilung der Zimmer werden berücksichtigt.

Auf den Kaufpreis wirken sich außerdem die Bauqualität, Qualität und Zustand von Dach, Bad, Küche und Bodenbelägen aus. Eine besondere Ausstattung wie ein schön angelegter Garten, ein Swimmingpool oder ein Kamin beeinflussen ebenfalls die Preisermittlung.

3. Brauche ich einen Energieausweis?

Interessenten einen Energieausweis vorzulegen, ist für Verkäufer Pflicht. Ein geringer Energiebedarf wirkt sich vorteilhaft auf die Immobilienbewertung aus. Denn die Käufer können damit später Energiekosten sparen – und außerdem ist eine hohe Energieeffizienz besser für die Umwelt!

4. Was sind die Besonderheiten bei vermieteten Immobilien?

Vermietete Immobilien erzielen in der Regel etwas geringere Verkaufserlöse als unvermietete. Ganz wesentlich für die Immobilienbewertung von vermieteten Immobilien sind die Mietverträge. Anhand dieser Mietverträge können sich Interessenten ein Bild davon machen, ob sich durch den Kauf eine Rendite erzielen lässt. Neben der Höhe der monatlichen Miete ist es wichtig, wie lange die Mieter schon im Haus oder in der Wohnung leben. Sie können von Experten in einem Ertragswertverfahren ermitteln lassen, wie sehr sich die Vermietung der Immobilie lohnt. Wer eine Immobilie als Geldanlage kauft, wird den Ertragswert der Immobilie als wichtiger einschätzen als ihren Sachwert.

5. Warum brauche ich eine professionelle Immobilienbewertung?

 

Unsere Makler ermitteln gern den Immobilienwert für Sie. Sie sind markterfahren und kennen die Preise in Ihrer Nähe. Außerdem umgehen Sie so zwei Extreme:

Eigentümer sind einerseits emotional an ihre Immobilie gebunden. Dadurch schätzen sie den Preis ihrer Immobilie häufig zu hoch ein.

Andererseits stehen Eigentümer beim Verkauf ihrer Immobilie manchmal unter Zeitdruck. Sie wollen das Haus oder die Wohnung schnell verkaufen. Daher setzen sie den Preis bei der Immobilienbewertung zu niedrig an.

Wenn Sie einen Makler beauftragen, können Sie sich sicher sein, dass sie oder er den optimalen Preis ermittelt.

6. Welche Unterlagen werden für die Immobilienbewertung benötigt?

Käufer einer Immobilie haben gerne alles schriftlich. Schließlich geht es um eine Menge Geld! Am besten, Sie besprechen mit Ihrem Makler, was Sie Interessenten vorlegen sollten. Diese Dokumente werden auf jeden Fall dabei sein:

  • Grundbuchauszug
  • Bauplan und Grundriss
  • Flurkartenauszug
  • Energieausweis
  • Nachweise über durchgeführte Sanierungen
  • Bei Eigentumswohnungen kommen noch mindestens die Teilungserklärung und Wohngeldabrechnungen hinzu.

Die wichtigsten Informationen werden in einem Exposé zusammengefasst, damit sich potenzielle Käufer ein erstes Bild von der Immobilie machen können.

7. Wie wird eine Immobilienbewertung eingeholt?

Es gibt verschiedene Herangehensweisen, um eine erste Preiseinschätzung oder ein Wertgutachten für eine Immobilie zu erstellen. Letztlich bestimmen jedoch Angebot und Nachfrage den Verkaufspreis.

Zum einen gibt es die Preiseinschätzung, die einen Richtwert für den aktuellen Marktpreis der Immobilie ermittelt. Sie ist häufig kostenlos und mittlerweile oftmals auch online verfügbar. Zahlreiche Sparkassen bieten den S-ImmoPreisfinder an. Anhand von Lage, Größe, Alter und anderen Angaben können Verkäufer (oder auch Käufer) innerhalb kurzer Zeit einen Schätz- oder Richtwert für die Immobilie errechnen.

Außerdem gibt es sogenannte Verkehrswertgutachten. Diese ausführlichere Variante wird ausschließlich von Profis erstellt. Verkehrswertgutachten können beispielsweise vom Finanzamt verlangt werden und kommen vor Gericht zum Einsatz. Es dauert oftmals mehrere Wochen, bis ein Sachverständiger ein solches Dokument verfasst hat. Demensprechend kostet ein Verkehrswertgutachten auch viel Geld: Sie sollten dabei mit 3.000 bis 4.000 Euro rechnen, in schwierigeren Fällen kann der Preis auch sehr viel höher liegen.

8. Wie wird die Immobilie optimal für Besichtigungstermine aufgewertet?

Beim Herrichten eines Hauses oder einer Wohnung geht es nicht darum, sprichwörtlich aus einem Ackergaul ein Rennpferd zu machen. Sondern darum, das Potenzial einer Immobilie zu erkennen und die Immobilie von ihrer Schokoladenseite zu zeigen.

Schon mit der richtigen Tageszeit für einen Besichtigungstermin können Sie Ihre Immobilie in ein besseres Licht rücken. Falls möglich, wählen Sie eine Zeit aus, bei der viel Tageslicht durch die Fenster fällt. Das macht einen freundlicheren Eindruck.

Achten Sie auch darauf, dass alle Lichtschalter funktionieren und dass keine einfach zu behebenden Schönheitsmängel vorhanden sind. Für den ersten Eindruck sind auch Gerüche sehr wichtig: Menschen nehmen vor allem unterbewusst viel über die Nase wahr. Ein einfacher Weg ist zum Beispiel, in der Küche Kaffee zu kochen. Das verbreitet einen Geruch, den fast alle Menschen angenehm finden.

Übrigens: Es gibt auch professionelle Homestager, die Häusern und Wohnungen zu neuem Glanz verhelfen. Lesen Sie, was eine Homestagerin macht und auf was die Profis besonders achten. 

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9. Wie wird ein optimales Verkaufsinserat verfasst?

Ein Inserat für eine Immobilie sollte bestimmte Fakten unbedingt enthalten: die genaue Art der Immobilie, Baujahr, Renovierung, Anzahl der Zimmer, Größe, alle notwendigen Angaben aus dem Energieausweis und natürlich den Preis.

Fast genauso wichtig ist aber, die potenziellen Käufer auch gefühlsmäßig zu überzeugen. Die Anzeige soll also ansprechend auf den möglichen Interessentenkreis wirken. „Familienfreundliches Haus am Stadtrand“, „perfekte Lage in der Altstadt“, „für Senioren geeignet“ – damit sprechen Sie bestimmte Personengruppen gezielt an.

Falls möglich, sollten Sie auch Bilder oder Videos der Immobilie zum Inserat hinzufügen. Da es heutzutage vor allem um Online-Inserate geht, ist dies normalerweise kein Problem. Vorteilhafte Fotos helfen dem Interessenten, sich im wörtlichen Sinn ein Bild zu machen. Bitte achten Sie aber darauf, dass die Aufnahmen eine gewisse Qualität haben. Das bedeutet, dass die Zimmer aufgeräumt sein sollten, wenig persönliche Gegenstände erkennbar sind, die Aufnahmen bei Sonnenschein gemacht werden und keine störenden Gegenstände wie Mülltonnen, Abfalleimer, Staubsauger, Wäsche oder Ähnliches zeigen. Es sollte möglichst wenig von der Immobilie ablenken.

10. Wie werden Besichtigungstermine vorbereitet?

Das Inserat für Ihre Wohnung oder Ihr Haus ist veröffentlicht, sei es in der Zeitung oder online? Das ist sehr gut, aber nur ein erster Schritt. Es gibt noch einiges zu tun, bevor Sie die Interessenten empfangen können.

Sie sollten auf jeden Fall die Termine genau abklären. Das ist vor allem wichtig, wenn Ihre Immobilie vermietet ist. Geben Sie dem Mieter genügend Zeit, sich auf den Besuch einzustellen und Wohnung oder Haus aufzuräumen. Schließlich ist es für die Mieter nicht angenehm, dass fremde Menschen den privaten Wohnraum genau begutachten.

Mit einer Massenbesichtigung tun Sie niemandem einen Gefallen. Die Interessenten haben nicht die Ruhe, sich alles genau anzuschauen, und Sie selbst verlieren schnell den Überblick. Besser, Sie organisieren kleine Gruppen mit kleineren Zeitfenstern, falls Sie viele Interessenten haben.

Vor allem sollten Sie selbst gut auf den Termin vorbereitet sein. Wann wurde die Küche eingebaut? Wie hoch waren die Nebenkosten in den vergangenen Jahren? Sind die Leitungen auf dem neuesten Stand? Liegt ein Energieausweis vor? Das sind einige von vielen Fragen, die auf Sie zukommen können. Die Antworten sollten Sie parat haben.

Mehr Infos und Konditionen finden Sie bei Ihrer Sparkasse.

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