Schnürs Pavillon am Adamiberg - ein Stück Coburger Stadtgeschichte





Kaufpreis
525.000 €
Wohnfläche
119,93 m²
Zimmer
2
Adresse
96450 Coburg
Lange Immobilien GmbH
Preise und Kosten
- Kaufpreis
- Anmerkung zur Provision
- Nettokaltmiete
Finanzierung
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Lage
Straße nicht freigegeben
96450 Coburg
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Der Adamiberg liegt in grüner, erhöhter Lage und zugleich nur wenige Minuten von der Coburger Innenstadt entfernt. Der Bahnhof, Einkaufsmöglichkeiten, Gastronomie, kulturelle Einrichtungen und zahlreiche Dienstleistungsangebote sind schnell erreichbar.
Coburg ist eine ehemalige Re…
Coburg ist eine ehemalige Re…
Der Adamiberg liegt in grüner, erhöhter Lage und zugleich nur wenige Minuten von der Coburger Innenstadt entfernt. Der Bahnhof, Einkaufsmöglichkeiten, Gastronomie, kulturelle Einrichtungen und zahlreiche Dienstleistungsangebote sind schnell erreichbar.
Coburg ist eine ehemalige Residenzstadt mit einer außergewöhnlich gut erhaltenen historischen Bausubstanz. Das Stadtbild reicht von der mittelalterlichen Veste über die Altstadt mit Markt, Schloss Ehrenburg und St. Moriz bis zu den Stadterweiterungen des 19. Jahrhunderts. In dieser Zeit entstanden rund um die Innenstadt neue Gartenanlagen, Promenaden und Villenviertel, die Coburg bis heute prägen.
In diesen stadtgeschichtlichen Zusammenhang gehört auch der ehemalige Schnürsgarten mit dem 1862 errichteten Pavillon. Das Anwesen steht damit nicht nur in räumlicher Nähe zur historischen Innenstadt, sondern ist selbst Teil der baulichen Entwicklung Coburgs im 19. Jahrhundert. Auch die Geschichte des Hauses Sachsen-Coburg und Gotha und seine weitreichenden europäischen Verbindungen sind bis heute an zahlreichen Gebäuden und Anlagen der Stadt ablesbar.
Coburg bietet ein umfangreiches Schulangebot, die Hochschule Coburg, eine gute medizinische Versorgung sowie ein breites Kultur- und Freizeitangebot. Über den Coburger ICE-Halt bestehen direkte Fernverkehrsverbindungen. Die A73 ist ebenfalls in kurzer Zeit erreichbar und bindet die Stadt in Richtung Bamberg, Nürnberg, Erfurt und Südthüringen an.
Coburg ist eine ehemalige Residenzstadt mit einer außergewöhnlich gut erhaltenen historischen Bausubstanz. Das Stadtbild reicht von der mittelalterlichen Veste über die Altstadt mit Markt, Schloss Ehrenburg und St. Moriz bis zu den Stadterweiterungen des 19. Jahrhunderts. In dieser Zeit entstanden rund um die Innenstadt neue Gartenanlagen, Promenaden und Villenviertel, die Coburg bis heute prägen.
In diesen stadtgeschichtlichen Zusammenhang gehört auch der ehemalige Schnürsgarten mit dem 1862 errichteten Pavillon. Das Anwesen steht damit nicht nur in räumlicher Nähe zur historischen Innenstadt, sondern ist selbst Teil der baulichen Entwicklung Coburgs im 19. Jahrhundert. Auch die Geschichte des Hauses Sachsen-Coburg und Gotha und seine weitreichenden europäischen Verbindungen sind bis heute an zahlreichen Gebäuden und Anlagen der Stadt ablesbar.
Coburg bietet ein umfangreiches Schulangebot, die Hochschule Coburg, eine gute medizinische Versorgung sowie ein breites Kultur- und Freizeitangebot. Über den Coburger ICE-Halt bestehen direkte Fernverkehrsverbindungen. Die A73 ist ebenfalls in kurzer Zeit erreichbar und bindet die Stadt in Richtung Bamberg, Nürnberg, Erfurt und Südthüringen an.
Objektbeschreibung
- Baujahr 1862
- Entwurf durch den Coburger Baumeister Paul Gehrlicher
- Neuromanisches Gartenhaus mit Rundbogenstellungen und Biforienfenstern
- Eingetragenes Einzelbaudenkmal, Aktennummer D-4-63-000-2
- Historische Zugehörigkeit zum ebenfalls denkmalgeschützten ehemaligen Schnürsga…
- Entwurf durch den Coburger Baumeister Paul Gehrlicher
- Neuromanisches Gartenhaus mit Rundbogenstellungen und Biforienfenstern
- Eingetragenes Einzelbaudenkmal, Aktennummer D-4-63-000-2
- Historische Zugehörigkeit zum ebenfalls denkmalgeschützten ehemaligen Schnürsga…
- Baujahr 1862
- Entwurf durch den Coburger Baumeister Paul Gehrlicher
- Neuromanisches Gartenhaus mit Rundbogenstellungen und Biforienfenstern
- Eingetragenes Einzelbaudenkmal, Aktennummer D-4-63-000-2
- Historische Zugehörigkeit zum ebenfalls denkmalgeschützten ehemaligen Schnürsgarten
- Umfassende Sanierungsmaßnahmen von 2012 bis 2014
- Erneuerung beziehungsweise Überarbeitung von Heizung und Sanitäranlagen
- Arbeiten an Dach, Fenstern und Böden
- Herstellung beziehungsweise Erneuerung des Kanalanschlusses
- Überarbeitung der Außenanlagen
- Renovierungsarbeiten an der Fasade 2026
- ca. 193,60 m² Wohn- und Nutzfläche
- davon rund 112 m² Wohnfläche im Erdgeschoss und Souterrain
- ca. 67,24 m² Nutzfläche im Dachgeschoss
- ca. 14,43 m² Keller- und Lagerfläche
- Gartensaal mit ca. 41,88 m²
- Hauptsaal mit ca. 50,28 m²
- Die Terrassenfläche von ca. 24 m² ist mit 1/3 in der Wohnfläche enthalten
- Entwurf durch den Coburger Baumeister Paul Gehrlicher
- Neuromanisches Gartenhaus mit Rundbogenstellungen und Biforienfenstern
- Eingetragenes Einzelbaudenkmal, Aktennummer D-4-63-000-2
- Historische Zugehörigkeit zum ebenfalls denkmalgeschützten ehemaligen Schnürsgarten
- Umfassende Sanierungsmaßnahmen von 2012 bis 2014
- Erneuerung beziehungsweise Überarbeitung von Heizung und Sanitäranlagen
- Arbeiten an Dach, Fenstern und Böden
- Herstellung beziehungsweise Erneuerung des Kanalanschlusses
- Überarbeitung der Außenanlagen
- Renovierungsarbeiten an der Fasade 2026
- ca. 193,60 m² Wohn- und Nutzfläche
- davon rund 112 m² Wohnfläche im Erdgeschoss und Souterrain
- ca. 67,24 m² Nutzfläche im Dachgeschoss
- ca. 14,43 m² Keller- und Lagerfläche
- Gartensaal mit ca. 41,88 m²
- Hauptsaal mit ca. 50,28 m²
- Die Terrassenfläche von ca. 24 m² ist mit 1/3 in der Wohnfläche enthalten
Ausstattung
Am Adamiberg, nur wenige Minuten von der Coburger Innenstadt entfernt, steht mit Schnürs Pavillon ein außergewöhnliches Baudenkmal zum Verkauf. Das 1862 errichtete Gartenhaus wurde vom Coburger Baumeister Paul Gehrlicher im neuromanischen Stil entworfen. Charakteristisch sind der…
Am Adamiberg, nur wenige Minuten von der Coburger Innenstadt entfernt, steht mit Schnürs Pavillon ein außergewöhnliches Baudenkmal zum Verkauf. Das 1862 errichtete Gartenhaus wurde vom Coburger Baumeister Paul Gehrlicher im neuromanischen Stil entworfen. Charakteristisch sind der kompakte Baukörper auf hohem Sockelgeschoss, die Rundbogenstellungen und die gekuppelten Bogenfenster.
Die Geschichte des Areals reicht noch weiter zurück. Bereits 1741 erwarb der Kaufmann Johann Andreas Adami den zur Stadt gelegenen Hang. Im Jahr 1774 entstand hier der erste Coburger Gesellschaftsgarten. 1844 ging das Gelände an den Geheimen Oberfinanzrat Albert Friedrich Schnür über, der die Gartenanlage neu gestalten und 1862 den Pavillon für gesellschaftliche Zusammenkünfte errichten ließ.
Nach dem Tod Schnürs entwickelte sich der Pavillon zu einem Treffpunkt des gesellschaftlichen Lebens in Coburg. Ab 1889 nutzte der Hoftheatermaler Fritz Lütkemeyer das Anwesen als Wochenendrefugium und ließ die Gartenanlage erweitern. Nach wechselnden Eigentümern und Nutzungen kam das Gebäude 1917 zur Stadt Coburg. Zeitweise waren darin Wohnungen untergebracht, später diente es als Verbindungshaus. Seit 2012 befindet sich der Pavillon wieder in privatem Eigentum.
Die heutige Raumaufteilung erstreckt sich über drei Ebenen. Mittelpunkt des Erdgeschosses ist der rund 50 m² große Hauptsaal mit angegliederter, halboffener Küche. Zuletzt wurde er als Veranstaltungsraum genutzt und lässt sich ebenso als großzügiger Wohn- und Essbereich interpretieren. Ein Toilettenbereich, ein Vorraum und der Treppenraum schließen sich an.
Im Souterrain befindet sich der rund 42 m² große Gartensaal. Hinzu kommen etwa 14 m² Keller- und Lagerfläche. Das Dachgeschoss umfasst rund 67 m² Nutzfläche und wird als Abstellraum genutzt. Etwa 35 m² dieser Ebene weisen eine Deckenhöhe von mehr als zwei Metern auf.
Insgesamt stehen ca. 193,60 m² Wohn- und Nutzfläche zur Verfügung. Rund 112 m² Wohnfläche befinden sich im Erdgeschoss und im Souterrain.
Das Dachgeschoss sowie die Keller- und Lagerbereiche sind als Nutzfläche ausgewiesen.
Die ungewöhnliche Architektur, die großzügigen Haupträume und die zentrale Lage eröffnen Raum für ein individuelles Konzept. Neben einer möglichen Wohnnutzung kommen grundsätzlich auch berufliche, repräsentative, kulturelle oder kombinierte Nutzungsformen in Betracht. Die Zulässigkeit der konkret beabsichtigten Nutzung ist vor dem Kauf mit dem Bauordnungsamt und der zuständigen Denkmalschutzbehörde abzustimmen.
Die Geschichte des Areals reicht noch weiter zurück. Bereits 1741 erwarb der Kaufmann Johann Andreas Adami den zur Stadt gelegenen Hang. Im Jahr 1774 entstand hier der erste Coburger Gesellschaftsgarten. 1844 ging das Gelände an den Geheimen Oberfinanzrat Albert Friedrich Schnür über, der die Gartenanlage neu gestalten und 1862 den Pavillon für gesellschaftliche Zusammenkünfte errichten ließ.
Nach dem Tod Schnürs entwickelte sich der Pavillon zu einem Treffpunkt des gesellschaftlichen Lebens in Coburg. Ab 1889 nutzte der Hoftheatermaler Fritz Lütkemeyer das Anwesen als Wochenendrefugium und ließ die Gartenanlage erweitern. Nach wechselnden Eigentümern und Nutzungen kam das Gebäude 1917 zur Stadt Coburg. Zeitweise waren darin Wohnungen untergebracht, später diente es als Verbindungshaus. Seit 2012 befindet sich der Pavillon wieder in privatem Eigentum.
Die heutige Raumaufteilung erstreckt sich über drei Ebenen. Mittelpunkt des Erdgeschosses ist der rund 50 m² große Hauptsaal mit angegliederter, halboffener Küche. Zuletzt wurde er als Veranstaltungsraum genutzt und lässt sich ebenso als großzügiger Wohn- und Essbereich interpretieren. Ein Toilettenbereich, ein Vorraum und der Treppenraum schließen sich an.
Im Souterrain befindet sich der rund 42 m² große Gartensaal. Hinzu kommen etwa 14 m² Keller- und Lagerfläche. Das Dachgeschoss umfasst rund 67 m² Nutzfläche und wird als Abstellraum genutzt. Etwa 35 m² dieser Ebene weisen eine Deckenhöhe von mehr als zwei Metern auf.
Insgesamt stehen ca. 193,60 m² Wohn- und Nutzfläche zur Verfügung. Rund 112 m² Wohnfläche befinden sich im Erdgeschoss und im Souterrain.
Das Dachgeschoss sowie die Keller- und Lagerbereiche sind als Nutzfläche ausgewiesen.
Die ungewöhnliche Architektur, die großzügigen Haupträume und die zentrale Lage eröffnen Raum für ein individuelles Konzept. Neben einer möglichen Wohnnutzung kommen grundsätzlich auch berufliche, repräsentative, kulturelle oder kombinierte Nutzungsformen in Betracht. Die Zulässigkeit der konkret beabsichtigten Nutzung ist vor dem Kauf mit dem Bauordnungsamt und der zuständigen Denkmalschutzbehörde abzustimmen.
Objektdaten
Objektnummer: FID-F13-685-105 | SIP-ID: 26F3C3JLQRAA
- PLZ
- Ort
- Verfügbar ab
- Wohnfläche
- Anzahl Zimmer
Zustand und Energieausweis
- Boden
- Heizung
- Befeuerung
Weitere Informationen
StichworteNutzfläche: 81,67 m², Gesamtfläche: 201,60 m², Anzahl der Schlafzimmer: 1, Anzahl der Badezimmer: 1, Anzahl der separaten WCs: 1, Balkon-Terrassen-Fläche: 24,00 m², Bundesland: Bayern, 3 Etagen, modernisiert
StichworteNutzfläche: 81,67 m², Gesamtfläche: 201,60 m², Anzahl der Schlafzimmer: 1, Anzahl der Badezimmer: 1, Anzahl der separaten WCs: 1, Balkon-Terrassen-Fläche: 24,00 m², Bundesland: Bayern, 3 Etagen, modernisiert
Anbieterinformationen

Angebot in Kooperation mit immowelt
Lange Immobilien GmbH
Herrngasse 6, 96450 Coburg















